Was ist ökologische Landwirtschaft?.

Jetzt geht es richtig zur Sache. Die „Biofritzen“ wollen nun erklären, was das eigentlich ist. Es ist leider nun einmal so, dass nur ca. 2,5 % der deutschen Anbaufläche den Kriterien eines biologischen und ökologischen Landbaus entsprechen. Warum soll aber ökologische Landwirtschaft nicht flächendeckend funktionieren? Viele gehen davon aus, dass deren Produkte zu teuer seien, ökologische Landwirtschaft wäre nur etwas für Reiche.

Das ist völliger Unfug. Bioprodukte sind eigentlich billiger als „normale“, weil zu ihrer Erzeugung keine Chemikalien und kein künstlicher Dünger herangezogen wird. Ohne die Zahlung von Subventionen, die natürlich vom Steuerzahler erbracht werden, wäre die „normale“ Landwirtschaft gar nicht überlebensfähig. Sicher fallen die Erträge, die Öko-Bauern erwirtschaften, geringer aus.

Bloß: Was macht es für einen Sinn, wenn die EU Überschüsse konventioneller Bauern subventioniert? Die werden dann teilweise, wiederum auf Steuerzahlerkosten, kostenintensiv vernichtet. Was sind eigentlich Öko-Produkte? Auch darüber ist die Öffentlichkeit kaum informiert. Diese Waren, wenn sie einmal unter dem Begriff „Bio“ angeboten werden, müssen zuvor ein umfangreiches Kontrollverfahren durchlaufen haben.

Wie bei den Doping-Tests für Sportler: Die Bio-Höfe werden ständig durch unangemeldete und spontane Kontrollen überwacht. Es liegt an den politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, dass nicht noch mehr Erzeuger Bio-Produkte auf den Markt bringen.