Therapeutisches Reiten.

Es gibt vielerlei Krankheiten, bei denen das therapeutische Reiten echte Wunder bewirken kann. Durch die gemeinsame Arbeit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Pferden werden nicht nur psychologische Krankheiten angegangen, sondern auch motorische und körperliche Störungen.

Es fällt den Patienten in ihrer Situation oft schwer, sich selbst viel zuzutrauen oder gar Vertrauen zu anderen Menschen zu fassen. Beim therapeutischen Reiten, das auch Hippotherapie genannt wird, setzt man hierbei auf die Hilfe eines geduldigen und zeitgleich kraftvollen Tieres, zu dem die Patienten eine ganz besondere Bindung aufbauen können.

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein spüren auf dem Pferderücken plötzlich, zu was sie fähig sind und können sich bei der Pflege des Pferdes ganz in einer Tätigkeit verlieren, die ihnen eine sinnvolle Aufgabe gibt. So ist das therapeutische Reiten ein ganz besonders guter Ansatz bei vielen Erkrankungen, die mit rein ärztlicher Hilfe nicht heilbar sind.

Auch motorische Probleme können auf dem Pferderücken besonders gut angegangen werden, da die Balance, die Koordination und das eigene Körpergefühl beim Reiten eine besonders große Rolle spielen. So kann das therapeutische Reiten auch eine gute Ergänzung zur Physiotherapie sein, bei der einzelne Muskelgruppen angesprochen werden sollen. Mehr über das therapeutische Reiten und seine Einsatzmöglichkeiten findet man unter Pferd.de.