Schad- und Zusatzstoffe in Lebensmitteln.
Oftmals total unterschätzt. Man sollte sich schon einmal damit befassen und auf die Etikette der jeweiligen Anbieter schauen. Am 10. Juli 1976 platzte die Bombe im italienischen Seveso. Beim Wiederanfahren des Kessels, in dem ein Unkrautvernichtungsmittel produziert werden sollte, kam es zu einem Hitzestau. Man hatte versehentlich das Rührwerk im Inneren des Kessels abgeschaltet.
Es kam zum Hitzestau und im Anschluss zu chemischen Reaktionen, in deren Folge das hochgiftige Dioxin entstehen konnte. Der Kessel platzte schließlich, der gesamte Ort musste evakuiert werden. Man findet Dioxin auch heute noch in Düngemitteln. Was darf sich gemäß von EU-Bestimmungen nicht in Futtermitteln befinden? Kot und Urin (lieber Leser, kommt Ihnen spätestens nicht jetzt das große K…?), Lederabfälle, Pflanzenschutzmittel, mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz- und Sägemehl, Klärschlamm. Es reicht. Doch: Wir können noch einen darauf setzen! Bitte im Nachhinein nichts essen! Motorenöl und das Krebs erregende Kühlmittel PCB sind offiziell ebenso unerlaubt.
Leider sieht die Realität ganz anders aus. Futtermittel bilden den idealen Entsorgungsweg für alle Arten von Restmüll. Noch eines für den lieben Leser, eigentlich geht es nicht schlimmer. Tiermehl: Opas Hund eingeschläfert, Omas Katze. Voll gepumpt mit allen möglichen Medikamenten. Verweste Tierleichen aus Ställen. Alles ab in die Abdeckerei und zu Tiermehl gemacht.
Und das dann wieder an das liebe Vieh verfüttert. Wer denkt da nicht an BSE? Damals wurden Reste krepierter Schafe zu Tiermehl verarbeitet und an Rinder verfüttert. Spätestens jetzt sollte man begonnen haben, sich um die Herkunft unserer Lebensmittel ernsthafte Sorgen zu machen.
