Ohne Strom rasieren.

Auch wenn mittlerweile fast nur noch Elektrorasierer verkauft werden, so gibt es sie doch noch: die Nassrasur. Die umweltfreundliche Nassrasur kommt im Vergleich zu Elektrorasierern ohne Strom aus und vor allem müssen auch keine Umweltschädlichen Akkus produziert werden.

Doch warum ist die Nassrasur dann in den letzten Jahren so verdrängt worden von den modernen Elektrorasierern? Die treuen Anhänger der Nassrasur sagen nach wie vor, dass die Nassrasur deutlich gründlicher ist als die Elektrorasur. Allerdings müssen auch sie sich eingestehen, dass sie deutlich länger im Bad stehen. Alleine den Rasierschaum aufzutragen dauert meistens schon 10 Minuten. Natürlich muss man dann auch noch mit dem Rasiermesser den Bart abrasieren – das geschieht zwar gründlicher als mit dem Elektrorasierer, dauert aber genauso lang. Insgesamt braucht man also eine gute halbe Stunde. Im Vergleich dazu wirken die Zehn Minuten die man mit dem Elektrorasierer braucht sehr kurz.

Die Nassrasur hat aber in einem Punkt ganz gewaltige Vorteile: sollte man mal längere Zeit nicht an eine Steckdose kommen, kann man sich mit der Nassrasur nach wie vor rasieren. Das klappt auch in der Wildnis noch. Ob man sich hier allerdings rasieren muss, ist fragwürdig.

Umweltfreundlicher und gründlicher, das ist sie die Nassrasur. Aber gleichzeitig eben auch langsamer und das spiegelt sehr schön die heutige Zeit wieder – alles muss immer Flott gehen. Wir empfehlen jedem, der auf Umwelt Verträglichkeit wert legt den Nassrasierer. Allerdings sollte man sich auch hier für Qualität entscheiden – ein einmal Rasierer ist für die Umwelt natürlich genauso schädlich, wie die Elektrorasur. Am besten kauft man sich ein Qualitativ hochwertiges Rasiermesser, mit welchem man lang Freude hat.