Die wichtigsten Bioverbände.

Davon gibt es nicht ganz wenige, sie vertreten die Interessen der Bio-Produzenten, teilweise vermarkten sie deren Produkte auch. Einige von ihnen sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden. 1979 wurde der „Biokreis“ als Verband für biologischen Landbau in Ostbayern gegründet, der Sitz des Verbandes befindet sich in Passau.

„Biokreis“ hat es sich zur Aufgabe gestellt, Erzeuger bei der Produktion und Vermarktung von ökologischen Lebensmitteln zu unterstützen. Nach den Richtlinien dieses Verbandes arbeiten ca. 700 Produzenten. Sechs Mal jährlich editiert der Verband die Zeitschrift „BioNachrichten“. „Bioland“ ist wohl in Deutschland der größte ökologische Anbauverband.

Er wirkt nicht nur in Deutschland, sondern auch bis Südtirol. Man kauft ökologisch produzierte Erzeugnisse direkt vom Landwirt oder vertreibt sie als dessen Vertragspartner. Das können zum Beispiel Bäckereien sein, aber auch Mühlen, Metzgereien, Brauereien, Molkereien oder die Hersteller von Obstsäften. Die Richtlinien dieses Verbandes ragen über diejenigen der EU-Normen hinaus.

1991 gründeten in Mecklenburg-Vorpommern 16 landwirtschaftliche Betriebe den „Biopark“. Der Sitz dieses Verbandes befindet sich in Güstrow. Die Marke „Biopark“ ist eingetragen und damit geschützt. Nur Bio-Landwirte können als Gesellschafter fungieren. 1982 wurde der „Naturland-Verband für ökologischen Landbau e. V.“ in Gräfelfing bei München gegründet.

Sein Ziel besteht in der weltweiten Förderung des ökologischen Landbaus. Zum Programm gehören auch die ökologische Waldnutzung und Aquakultur.