Bio oder Katzenfutter?.
Wir wollen gern täglich Katzen- und Hundefutter zu uns nehmen. Klingt das so absonderlich? Wir tun es aber. Nämlich dann, wenn wir Gerichte wie „Hühnersuppentopf“ essen. Warum? In zahlreichen Lebensmitteln sind zum Beispiel Schlachtabfälle enthalten. Darin sind auch Schlachtabfälle der minderen Art enthalten. Diese sind gerade gut genug, um zu Tierfutter verarbeitet zu werden.
Dabei handelt es um Dinge, die alles andere als seriös sind. Die meisten unserer Lebensmittel verdienen diese Bezeichnung jedenfalls nicht. Diese Produkte haben mehr mit Zusatzstoffen, Veredelungstricks und künstlichen Aromen zu tun als alles andere. Und was machen wir in der Regel als Konsumenten? Wir warten am Sonntag auf die Werbeblättchen mit den tollen Superangeboten und besorgen uns dann in der darauffolgenden Woche diese „Schnäppchen“. Es wird nicht darüber nachgedacht, dass gute Qualität auch ihren entsprechenden Preis haben muss.
Warum sind denn diese so genannten Schnäppchen so billig? Etwa, weil uns der Chef des Supermarktes so sehr liebt? Wohl eher nicht. Man sollte sich schon einmal mit den Hintergründen der Herstellung von Lebensmitteln beschäftigen. Das beginnt mit dem Wissen um die Herstellung auf den Bauernhöfen und um die Art und Weise, wie deren Produkte dann im Folgenden verarbeitet werden. Man kann sich ruhig einmal für das Wirken der Verbraucherschutzorganisation „food watch“ interessieren. Weiterer Tipp: Das Buch „Futter fürs Volk“!
